Der SVW lebt!!!
Zwar mussten wir uns heute knapp mit 1:0 geschlagen geben, doch zeigten wir dabei ein ganz anderes Gesicht als in den letzten Partien.
Unser Team um Kapitänin Nina Heisel nahm sich heute einiges vor: Mehr Geschlossenheit, mehr Aggressivität, mehr Selbstvertrauen. Und das nahm sich jede einzelne Spielerin auch zu Herzen. Dass wir in der 9. Minute wieder durch einen einfachen Fehler in Rückstand gerieten, steckte unser Team sehr gut weg. Den Treffer für Wolfsburg erzielte dabei Leonie Stenzel nach einer flachen Hereingabe von links. Wir spielten weiter wie geplant und verzeichneten dabei einige Balleroberungen in unserer gut formatieren Abwehr und unserer Mittelfeldreihe. Die fleißige Ellen Riess übte immer wieder gut Druck auf die anlaufenden Wölfinnen aus und hätte sich fast belohnt, als sie in der 19. Minute in den Strafraum des Gegners eindrang und auf Nina Heisel ablegt. Leider konnte der VfL in letzter Sekunde noch klären. In der 22. Minute hätte sich dann das Blatt zu unseren Gunsten wenden können, als die Nr. 2 Anna-Lena Stolze sich eine klare Tätlichkeit an Julia Brückner leistete. Sie verpasste unserer am Boden liegenden Nr. 10 nach Foulspiel einen klaren zusätzlichen Tritt, was jedoch zu unserem Entsetzen ungeahndet blieb. Nur wenige Minuten später trat dieselbe Spielerin unsere Maren Haberäcker nach verlorenem Zweikampf von hinten in die Beine. Spätestens jetzt hätte die ansonsten kompetente Schiedsrichterin die rote Karte zücken müssen, beließ es aber bei Gelb. Wohl wissend um die Gefahr das Spiel in Unterzahl zuende spielen zu müssen, nahm der heimische Trainer seinen undisziplinierten Jungspund zur Pause vom Feld.
Bis zur Halbzeitpause hatten wir das Spiel gut im Griff. Wolfsburg wurde uns nur noch zweimal richtig gefährlich, konnte aber keinen weiteren Treffer markieren gegen unsere entschlossen auftretende Defensive. Wir selbst hatten auch unsere Möglichkeiten, da wir immer wieder Zweikämpfe im Mittelfeld gewannen und beherzt umschalteten, doch fehlte uns leider oft die Präzision beim finalen Pass.
Wir pushten uns in der Pause nochmal gegenseitig und gingen dementsprechend willig auch in den Zweiten Durchgang. Wolfsburg hatte in der 56. Minute nach Konter im eigenen Stadion noch eine gute Möglichkeit, doch setzten sie das Spielgerät am Pfosten vorbei. Trotz enormer Laufleistung stämmten wir uns gegen die drohende Niederlage und liefen immer wieder an. Der VfL merkte, dass das Spiel zu kippen drohte. So spielten sie in den Schlussminuten auf Zeit. Schade, dass gerade die Großen der Liga es immer wieder nicht schaffen, Ballmädchen zu organisieren, was seitens des DFB eigentlich eine Vorgabe ist, um lange Spielunterbrechungen zu vermeiden. Andererseits nehmen wir dieses Zeitspiel heute als Kompliment für unsere starke Teamleistung.
Kurz vor Ende schlug die unermüdliche Ellen Riess noch eine Flanke auf Nina Heisel, die per Direktabnahme abschloss, den Ball aber knapp über die Latte setzte.
Sicher haben wir heute wieder keinen Punkt geholt, obwohl ein Unentschieden durchaus verdient gewesen wäre. Trotzdem können wir stolz sein auf unseren Auftritt. Die Punkte gilt es jetzt gegen die direkten Konkurrenten zu holen, alles andere sind Bonuspunkte.
Wir bleiben also weiter dran.
Es spielten: Marie Sturm, Annika Kömm, Mara Grimm (85. Meike Kellermann), Anna-Sophie Fliege, Leonie Haberäcker, Maren Haberäcker, Julia Brückner, Meike Wischgoll (66. Anna Hofrichter), Angelika Rößler (75. Eva Wiesinger), Ellen Riess, Nina Heisel
Sonntag, 24. Februar 2019
Sonntag, 17. Februar 2019
Frauen I: TSG Hoffenheim II - SVW 5:0
Zweites Spiel, zweite Klatsche: Auch heute konnten wir uns nicht richtig gegen eine Spitzenmannschaft behaupten und kassierten die nächste deutliche Niederlage in der Rückrunde. Wie schon letzte Woche zu Hause gegen die Bayern, gerieten wir auch heute durch vermeidbare Fehler früh in Rückstand. Bereits in der achten Minute brachte Sophie Walter die TSG nach einer Ecke in Führung. Mit dem Gegentor war die Verunsicherung im Team wieder deutlich sichtbar, sodass nur drei Minuten später Chantal Hagel nach einer Flanke von der linken Seite auf 2:0 für ihre Farben erhöhen konnte. Danach wehrten wir uns zwar etwas tapferer, doch auch beim dritten Treffer der Gastgeberinnen machten wir es dem Gegner einfach zu leicht, als Hagel ein zweites Mal traf. Wieder resultierte der Treffer aus einem Eckball (29.). Fünf Minuten später folgte dann endlich mal ein schöner Angriff von uns, als Julia Brückner Ellen Riess in Szene setzte. Leider vergab sie die Riesenmöglichkeit auf 1:3 zu verkürzen, als sie alleine auf das Heimtor zulief. Sie setzte das Leder knapp am langen Pfosten vorbei. Vier Minuten später hatte die eingewechselte Angelika Rössler von der Strafraumgrenze eine gute Schussmöglichkeit, doch war der Ball eine sichere Beute für die Heimtorhüterin.
Mit mehr Selbstvertrauen kamen die Gelbschwarzen dann aus der Kabine und stemmten sich gegen ein Debakel. Doch wieder schlich sich nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff ein kapitaler Abspielfehler ein, der den vierten Treffer der TSG durch Dora Zeller bedeutete. Danach war der SVW trotz des schnellen Gegentors besser im Spiel und konnte das Geschehen teilweise augeglichen gestalten und verzeichnete auch gute Einschussmöglichkeiten. Leider stellte Luca von Achten zehn Minuten vor Schluss den 5:0 Endstand her, wieder nach einem Standard, der nicht verteidigt werden konnte. Der SVW bemühte sich zwar danach auch weiterhin, aber trotz guter Möglichkeiten wollte der Ehrenztreffer nicht fallen. Am kommenden Sonntag steht das nächste schwere Auswärtsspiel beim Tabellenführer VFL Wolfsburg an. Bis dahin heißt es arbeiten, arbeiten und arbeiten.
SVW: Sturm, Mara Grimm, Fliege, Brückner, Hofrichter (34.Rössler), Kömm, Riess, Heisel, Haberäcker Maren (76.Wischgoll), Haberäcker Leonie, Hofmann (76. Anna Grimm).
Sonntag, 10. Februar 2019
Frauen I: SVW - FCB II 0:6
2. Frauen-Bundesliga: SVW - FC Bayern München II 0:6 (0:3)
Ein bitterer Nachmittag für die Gelb-Schwarzen. Man hatte sich so viel vorgenommen, letztendlich konnte man aber vor allem in der ersten Hälfte in keiner Phase den Bayern Paroli bieten und verlor somit auch in dieser Höhe verdient.
Bereits nach drei Minuten gingen die Bayern durch Leonie Weber nach einer Ecke mit 1:0 in Führung. Nur sechs Minuten später erhöhte Gira Gorley auf 2:0 für das Team aus der Landeshauptstadt. Verunsichert durch die schnellen Gegentreffer hatten wir vor allem in der ersten Halbzeit den mit zahlreichen U-Nationalspielerinnen gespickten und mit entsprechender Klasse auftretenden Gästen leider heute nur wenig entgegen zu setzen. In der 23. Minute kassierten wir das 3:0 durch Vanessa Futulla, da wir oft nicht in der Lage waren, die Bälle in die Spitze zu vermeiden. Die Bayern bestimmten das Geschehen und hatten weitere Möglichkeiten, unsere Entlastungsangriffe wurden dagegen oft schon im Keim erstickt. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff klärte unsere Torfrau Anja Treiber im Eins gegen Eins und verletzte sich dabei so, dass sie in der Halbzeit durch die junge Marie Sturm ersetzt werden musste. In der Halbzeitpause versuchten die Trainer das Team nochmal aufzubauen. Ein Debakel galt es zu vermeiden. Der SVW begann im zweiten Abschnitt mutiger, was zunächst auch gut gelang, sodass die ersten Angriffe der Rot-Weißen bereits vor dem Strafraum gestört und eigene gute Konter verzeichnet werden konnten, die im letzten Drittel jedoch meist zu schlampig ausgespielt wurden. Unverständlich, was dann ab der 62. Minute innerhalb von vier Minuten passierte, in denen die Gäste wie durch Slalomstangen durch die Heimabwehr marschierten und drei weitere Treffer durch Kögel, Gorley und Weber markierten. Danach rauften sich die Spielerinnen um Kapitänin Nina Heisel nochmal zusammen und wehrten sich endlich vehementer bis zum Schlusspfiff, sodass Angelika Rößler und Ellen Riess jeweils noch eine Großchance bekamen, den Ehrentreffer zu erzielen. Doch dieser blieb den Mädels heute verwehrt und so blieb der Tag einer zum Vergessen. So viel hatten sich die Schützlinge von Jürgen Schmidt und Meike Wischgoll vorgenommen, doch um gegen eine technisch, läuferisch und taktisch so starke Mannschaft vom FC Bayern bestehen zu können, hätte man eine 100% Leistung abrufen müssen, was heute einfach nicht gelang. Schade auch für die zahlreichen Zuschauer, die an diesem Tag richtig enttäuscht wurden.
Aber noch viel größer ist wohl die Enttäuschung des gesamten Teams, das in den letzten Wochen so oft gegen die widrigen Wetterbedingungen kämpfen musste, um sich irgendwie auf das große Ziel, den Klassenerhalt, vorzubereiten. Dass die Mädels, die ausnahmslos unentgeltlich die Farben des SVW tragen, bei Eiseskälte, Wind und Wetter mehrmals in der Woche weite Strecken fahren, um zu trainieren, auch wenn sie ein Schnee und Eis bedeckter Platz erwartet, ist keine Selbstverständlichkeit! Vor allem die Moral der Spielerinnen, die auf der Bank sitzen oder sogar aus dem aktuell sehr starken und ausgeglichenen Kader gestrichen werden müssen, ist bewundernswert.
Trotz der depremierenden Niederlage sollte man dies nicht vergessen und auch, welche sensationelle Vorrunde der SVW gespielt hat, in der die Mädels immer wieder an ihre Leistungsgrenze gegangen sind.
Nun gilt es die Köpfe hoch zu kriegen und miteinander die nächsten schweren Aufgaben anzugehen. Denn auch die nächste Partie auswärts gegen TSG Hoffenheim wird nicht leichter, auch hier kassierten wir in der Vorrunde ein 6:0.
Wir kämpfen also weiter für unser großes Ziel. Aufgeben? Was ist das?
SVW: Treiber (46.Sturm) Mara Grimm, Fiege, Brückner, Hofrichter, Kömm, Ellen Riess, Heisel (69.Hofmann), Eva Wiesinger (61.Angelika Rössler), Leonie Haberäcker, Maren Haberäcker.
Ein bitterer Nachmittag für die Gelb-Schwarzen. Man hatte sich so viel vorgenommen, letztendlich konnte man aber vor allem in der ersten Hälfte in keiner Phase den Bayern Paroli bieten und verlor somit auch in dieser Höhe verdient.
Bereits nach drei Minuten gingen die Bayern durch Leonie Weber nach einer Ecke mit 1:0 in Führung. Nur sechs Minuten später erhöhte Gira Gorley auf 2:0 für das Team aus der Landeshauptstadt. Verunsichert durch die schnellen Gegentreffer hatten wir vor allem in der ersten Halbzeit den mit zahlreichen U-Nationalspielerinnen gespickten und mit entsprechender Klasse auftretenden Gästen leider heute nur wenig entgegen zu setzen. In der 23. Minute kassierten wir das 3:0 durch Vanessa Futulla, da wir oft nicht in der Lage waren, die Bälle in die Spitze zu vermeiden. Die Bayern bestimmten das Geschehen und hatten weitere Möglichkeiten, unsere Entlastungsangriffe wurden dagegen oft schon im Keim erstickt. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff klärte unsere Torfrau Anja Treiber im Eins gegen Eins und verletzte sich dabei so, dass sie in der Halbzeit durch die junge Marie Sturm ersetzt werden musste. In der Halbzeitpause versuchten die Trainer das Team nochmal aufzubauen. Ein Debakel galt es zu vermeiden. Der SVW begann im zweiten Abschnitt mutiger, was zunächst auch gut gelang, sodass die ersten Angriffe der Rot-Weißen bereits vor dem Strafraum gestört und eigene gute Konter verzeichnet werden konnten, die im letzten Drittel jedoch meist zu schlampig ausgespielt wurden. Unverständlich, was dann ab der 62. Minute innerhalb von vier Minuten passierte, in denen die Gäste wie durch Slalomstangen durch die Heimabwehr marschierten und drei weitere Treffer durch Kögel, Gorley und Weber markierten. Danach rauften sich die Spielerinnen um Kapitänin Nina Heisel nochmal zusammen und wehrten sich endlich vehementer bis zum Schlusspfiff, sodass Angelika Rößler und Ellen Riess jeweils noch eine Großchance bekamen, den Ehrentreffer zu erzielen. Doch dieser blieb den Mädels heute verwehrt und so blieb der Tag einer zum Vergessen. So viel hatten sich die Schützlinge von Jürgen Schmidt und Meike Wischgoll vorgenommen, doch um gegen eine technisch, läuferisch und taktisch so starke Mannschaft vom FC Bayern bestehen zu können, hätte man eine 100% Leistung abrufen müssen, was heute einfach nicht gelang. Schade auch für die zahlreichen Zuschauer, die an diesem Tag richtig enttäuscht wurden.
Aber noch viel größer ist wohl die Enttäuschung des gesamten Teams, das in den letzten Wochen so oft gegen die widrigen Wetterbedingungen kämpfen musste, um sich irgendwie auf das große Ziel, den Klassenerhalt, vorzubereiten. Dass die Mädels, die ausnahmslos unentgeltlich die Farben des SVW tragen, bei Eiseskälte, Wind und Wetter mehrmals in der Woche weite Strecken fahren, um zu trainieren, auch wenn sie ein Schnee und Eis bedeckter Platz erwartet, ist keine Selbstverständlichkeit! Vor allem die Moral der Spielerinnen, die auf der Bank sitzen oder sogar aus dem aktuell sehr starken und ausgeglichenen Kader gestrichen werden müssen, ist bewundernswert.
Trotz der depremierenden Niederlage sollte man dies nicht vergessen und auch, welche sensationelle Vorrunde der SVW gespielt hat, in der die Mädels immer wieder an ihre Leistungsgrenze gegangen sind.
Nun gilt es die Köpfe hoch zu kriegen und miteinander die nächsten schweren Aufgaben anzugehen. Denn auch die nächste Partie auswärts gegen TSG Hoffenheim wird nicht leichter, auch hier kassierten wir in der Vorrunde ein 6:0.
Wir kämpfen also weiter für unser großes Ziel. Aufgeben? Was ist das?
SVW: Treiber (46.Sturm) Mara Grimm, Fiege, Brückner, Hofrichter, Kömm, Ellen Riess, Heisel (69.Hofmann), Eva Wiesinger (61.Angelika Rössler), Leonie Haberäcker, Maren Haberäcker.
Sonntag, 27. Januar 2019
27.01.2019 I Frauen II - Hallenbezirksmeisterschaft 2019
Aufgrund einer kurzfristigen Absage des Titelverteidigers dem 1.FC Nürnberg verkleinerte sich die Gruppe A auf nur drei Mannschaften und die Spiele gegen den 1. FCN wurden jeweils mit 0:2 gewertet. Sieger der Gruppe A wurde die SpVgg Erlangen mit zwei deutlichen Siegen gegen den TSV Mörsdorf und dem TSV Falkenheim. Rang 2 sicherte sich der TSV Mörsdorf mit einem Sieg gegen den TSV Falkenheim. Der SV 67 Weinberg, der mit Spielerinnen aus dem Bayern- und Bezirksligakader angetreten war, traf in der ersten Begegnung auf den Landesligisten und Kreismeister Neumarkt/Jura dem SV Leerstetten. Musste man kurz vor dem Turnier noch auf die Abwehrroutiniere Elias Schumann und Nina Kuhr verzichten, wurden diese durch das Nachrücken von Marlene Ganßer und Lena Pfenning nahtlos ersetzt. Das überlegen geführte Spiel gewann der SVW durch ein frühes Tor von Natalie Rössler mit 1:0. Ebenso gewann man die beiden weiteren Begegnung gegen die BOL-Mannschaft von der SG Nürnberg-Fürth und dem Bayernligisten FC Pegnitz überlegt mit 2:1 und musste immer in der Schlussphase noch den Anschlusstreffer hinnehmen. Im Spiel gegen die SG Nürnberg-Fürth erzielte Marlene Ganßer die beide Tore. Gegen den FC Pegnitz trafen Lena Pfenning und Linda Rabe. Im Halbfinale standen den Schützlingen von Klaus Unger dem BOL- Team vom TSV Mörsdorf gegenüber, was die Gelb-Schwarzen souverän meisterten. Mit zwei Treffern durch Lena Pfenning und Natalie Rössler zog man verdient ins Endspiel ein. Das zweite Halbfinale gewann die stark aufspielende SpVgg Erlangen mit 2:1 gegen den SV Leerstetten. Auch im Finale waren die Unger-Schützlinge nicht zu stoppen und ruften erneut eine starke Leistung ab. Durch ein frühes Tor von Jasmin Riedel und vier Minuten vor Schluss die Vorentscheidung durch Natalie Rössler brachte die Weinbergerinnen auf die Siegerstraße. Die weiteren Spielminuten verwalteten der SVW den Spielstand souverän und so sicherte sich der SV 67 Weinberg verdient den Bezirksmeistertitel und vertritt den Bezirk Mittelfranken bei der Bayrischen Hallenmeisterschaft am 16. Februar in Dingolfing.
Insgesamt zeigte das gesamte Team um Kapitänin Christine Mendt in allen Spielen einen souveränen Auftritt auch die U17 Torhüterin Melina Reitwießner war bei ihrem ersten Auftritt in der Frauenmannschaft ein sicherer Rückhalt.
SVW: Reitwießner, Volk, Mendt, Brecht, Natalie Rössler, Rabe, Ganßer, Riedel, Pfenning
Dienstag, 8. Januar 2019
04.01.2019 & 06.01.2019 I Frauen - Hallenturnier TSV Wassertrüdingen / Hallenturnier TSV Obertürkheim
Erfolgreiches Turnierwochenende für unsere 2. und 3. Frauenmannschaft
Start war am
Freitag mit einem Turnier beim TSV Wassertrüdingen. Hier wurde der Turniersieger mit uns und sechs weiteren Mannschaft im Modus "Jeder gegen Jeden" herausgespielt. Mit nur einen
Gegentor gewannen wir
souveräne dieses Turnier und ließen Ball und Gegner laufen.
Für den SVW spielten: Jessica Reif, Jasmin Riedel, Lena Holzschuh, Katharina Wiesinger, Sophie
Krauß, Paula Meier, Laura Seifert, Julia Kohl und Lisa Weikl
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich beim Gastgeber dem TSV
Wassertrüdingen für die Einladung und das gut organisierte Turnier bedanken.
Am Sonntag ging es dann zum Turnier zum VFB Obertürkheim in der Nähe von Stuttgart. Dort ist unsere Laura unter der Woche auf dem Feld, um sich für uns fit zu halten. Aufgrund der sehr engen Personaldecke fuhren wir mit nur acht Spielerinnen und wenig Erwartungen zum Turnier, da wir mit einem zweiten Team gleichzeitig an der Hallenkreismeisterschaft in Nürnberg teilnahmen. Trotz anstrengender Anfahrt und einem nicht wohlgesonnenen Blitzer kamen wir pünktlich zum Turnierbeginn an und sahen bereits zu Beginn ein sehr gutes Niveau der anderen Mannschaften und hatten die Koffer gefühlt bereits nach der Vorrunde schon gepackt. Da allerdings in zwei Gruppen mit je 7 Mannschaften gespielt wurde und vier Mannschaft das Viertelfinale erreichen konnten, forderten wir von uns alles ab. Das Turnier war hauptsächlich mit Mannschaften von der Oberliga (analog Bayernliga) und
Landesliga besetzt und jeder hatte natürlich ihre besten Spielerinnendabei. Von Spiel zu Spiel steigerte sich unsere zusammen
gewürfelte Truppe zu einer richtig starken Einheit. Nach 2 Siegen kam die erste
Niederlage, doch die Mannschaft zeigte Moral und gewann noch zwei weitere Spiele und erzielte ein Unentschieden im letzten Gruppenspiel und ging so als Gruppen erster ins Viertelfinale. Im Viertelfinale traf man dann auf den 4. der Gruppe 1. Nach einen sicheren geglaubten Sieg, bekamen wir kurz vor Schluss doch noch den Ausgleich und mussten ins Zehnmeterschießen. Dieses konnten wir dann aber für uns entscheiden, da unsere Schützlinge alle sicher verwandelten und Alina Stürmer im Tor einen parieren konnte.
Im
Halbfinale stand man dann dem Vorjahressieger SV Hegnach gegenüber, diese konnte man aber ebenfalls mit viel Kampfgeist und Siegeswillen mit 1:0 bezwingen. Somit stand man am Ende eines lang gewordenen Tages im Finale gegen den Gastgeber dem VFB Obertürkheim. Wir starteten besser in die Begegnung und hatten hochkarätige Chancen um in Führung zu gehen, scheiterten jedoch an diesem Tag an der besten Torhüterin des Turnieres immer wieder. So hatte man im Verlaufe des Spiels Pech, als ein Schuss bei der bis dahin stark haltende Alina nach deren Parate doch noch ins eigene Tor kullerte. Mit nochmals hohen Tempo versuchten wir nochmals auf den Ausgleich zu drücken, wurden allerdings in der letzten
Sekunde dann doch noch mit dem 2:0 bestraft und mussten am Ende Rang 2 entgegennehmen. Trotzdem sind wir mehr als zufrieden mit dem tollen Ergebnis. Mit guten
und glücklichen Spielerinnen traten wir dann die kurzweilig und ohne Blitzer
die Heimfahrt an.
Am Turnier spielten: Alina Stürmer, Katharina und Eva
Wiesinger, Laura Seifert, Benita Metz , Sophie Krauß, Thea Pfrogner und Melina
Kohlmeier
Montag, 7. Januar 2019
06.01.2019 I Frauen II - Hallenkreismeisterschaft 2019
Aufgrund einer kurzfristigen Änderung der Hallenbelegung fand die Hallenkreismeisterschaft der Frauen im Kreis Nürnberg/Frankenhöhe erst am 06.01.2019 statt. Somit konnten das Team der TBD St. Johannis 1888 Nürnberg und die SG TSV 1957 1957 Sack / SF Großgründlach nicht mehr teilnehmen und es ergab sich nur noch ein Feld aus 6 Mannschaften. Dadurch änderte sich der Modus des Turniers auf "Jeder gegen Jeden". Im ersten Spiel trafen die Schützlinge von Ewald Wurzinger auf den TSV Brodswinden und wurden nach gut sechs Minuten Spielzeit überrascht. Mit dem ersten Torschuss gingen die "Gäste" in Führung und liesen die Weinbergerinnen aufwachen. Anschließend folgte Einbahnstraßenfußball. Nur drei Minuten später glich Nina Kuhr zum 1:1 aus, nach einem schönen Zuspiel von Lena Brecht. Kurz vor Schluss hatte Linda Rabe, wie auch Nina Kuhr gute Möglichkeiten den SVW in Führung zu bringen, jedoch scheiterte man immer wieder an der am Ende gewählten besten Torhüterin des Turnieres. In der zweiten Partie gegen den TSV Falkenheim liesen die Gelb-Schwarzen den Ball und Gegner laufen und ging bereits mit einem Doppelschlag durch Lena Brecht und Natalie Rössler mit 2:0 in Führung und konnte somit die Zeit beruhigt runter laufen lassen. Erst kurz vor Schluss erhöhte Linda Rabe auf den 3:0 Endstand. Gegen die DJK Nürnberg-Eibach hatten sich die Weinbergerinnen nun eingespielt und brauchten aber gegen die tiefstehende Gegnerabwehr Geduld und schnelles Kombinationsspiel. Das Abwehrbollwerk konnte dann aber durch eine sehenswerte Kombination durch Natalie Rössler zum 1:0 gebrochen werden. Nur kurze Zeit später erhöhte Kuhr auf 2:0. Kurz vor Schluss brachte Brecht den 3:0 Endstand. Mit dem SG Nürnberg-Fürth traf man auf die bis dahin ungeschlagene Mannschaft der Hallenkreismeisterschaft. Für den SVW stand fest, nur mit einem Sieg hatte man noch Chancen auf den Titel. Die Gelb-Schwarzen übernahmen von Beginn an das Spielgeschehen, doch blieben erste Chancen ungenutzt. So hatte der SVW Glück, als nach einer Ecke von Rössler der Ball im Netz zur 1:0 Führung landete. Bereits wenige Zeigerumdrehungen später erhöhte Jasmin Riedel mit einem schönen Dribbling auf 2:0. Zum 3:0 Erfolg schlug dann auch noch Rabe zu. Somit hatte es der SV 67 Weinberg 2 im letzten Spiel gegen den SSV Aurach selbst in der Hand sich die Hallenkrone aufzusetzen. Zu Beginn fehlte es den Weinbergerinnen noch an Präzision und Durchschlagskraft. Erst Mitte der 12 Minuten lies Rössler den SVW jubeln. Nur kurze Zeit später erhöhte Kuhr nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Rabe auf 2:0. Am Ende grönte Brecht die am Ende gute Leistung der Weinbergerinnen mit 3:0. Mit nun 13 Punkten und nur einem Gegentor gewann der SV 67 Weinberg 2 die Hallenkreismeisterschaft des Kreises Nürnberg/Frankenhöhe. Da Weinberg bereits als Ausrichter und nun als Kreismeister für die Bezirksmeisterschaft am 26. bzw. 27.01.2019 in Herrieden gesetzt sind, werden dort auch die SG Nürnberg-Fürth (2.) und der TSV Falkenheim (3.) den Kreis Nürnberg/Frankenhöhe vertreten.
SVW: Sturm, Kuhr, Schumann, Landshuter, Rabe, Brecht, Volk, Riedel, Rössler
Sonntag, 9. Dezember 2018
09.12.2018 | 1:3 Auswärtssieg beim FFC Frankfurt 2
Der SV 67 Weinberg nimmt drei Punkte aus Frankfurt mit
nach Hause - und Nilla Fischers Spielführerbinde.
Das erste Highlight des Tages erwartete uns bereits vor
dem Anpfiff. Die Kabine der Wolfsburgerinnen, die bereits um 11 Uhr gegen
Frankfurt 1 spielten, befand sich direkt neben unsere und so konnten wir uns
Nilla Fischers Spielführerbinde als Glücksbringer sichern. Danke dafür!
Unser heutiges Ziel war es, mindestens einen Punkt in
Frankfurt zu ergattern, und so wollten wir von Anfang an Präsenz zeigen und die
noch jungen Frankfurterinnen unter Druck setzen. Dies gelang uns auch
hervorragend: Nina Heisel traf bereits in der zweiten Minute nach einem
Getümmel im Strafraum die Latte, ehe Annika Kömm in Minute neun nach einer
schönen Flanke von Ellen Riess überlegt einköpfte.
Die ganze erste Halbzeit über gewannen wir den Großteil
der Zweikämpfe im Mittelfeld und störten den Spielaufbau der Gegner bereits im
Ansatz. So war es mehr als verdient, als Annika, Kömm in der 31. Spielminute
auf 2:0 erhöhte. Nina Heisel setzte sich auf der Außenbahn durch und legte den
Ball von der Grundlinie an der Keeperin vorbei in den Rückraum, wo Kömm
einnetzte.
Nur sieben Minuten später stellte Nina Heisel selbst den
3:0 Pausenstand her, als sie nach einem Querpass von Kömm über die Keeperin ins
lange Eck schoss.
In Hälfte zwei erwischten wir jedoch keinen guten Start
und die Gastgeberinnen hatten deutlich mehr vom Spiel. In Folge dessen
kassierten wir auch in der 52. Minute das 1:3 als Chiara Hahn nach einem Pass
durch die Schnittstelle mit einem Schuss ins lange Eck verwandelte.
Die ganze Halbzeit lang verteidigten wir nun konzentriert mit vereinten Kräften. Vor allem
die Innenverteidigung um Julia Brückner und Meike Kellermann, die ihrer
Startelfpremiere gab, hielt den Angriffen ein ums andere Mal stand. Wir selbst
setzten nur noch durch Konter gelegentlich einen Nadelstich nach vorne.
In der 86. Minute hätten wir dennoch beinah noch den
Anschlusstreffer hinnehmen müssen, aber Torfrau Anja Treiber klärte einen
abgefälschten Schuss reflexartig zur Ecke.
Alles in allem freuen wir uns über diesen verdienten Sieg
und hoffen unsere gute Hinrunde mit Punkten gegen Turbine Potsdam 2 am nächsten
Sonntag krönen zu können.
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